Aktuelles zu AdWords: Änderungen bei Google Shopping

Immo W. Fietz
Google hat auf die Ende Juni durch die EU-Kommission verhängte Rekordstrafe von 2,4 Milliarden Dollar reagiert und seine Shopping-Suchergebnisse für andere Preisvergleiche geöffnet (der Kommission nach hat Google seine Monopolstellung missbraucht und seinen eigenen Preisvergleichsdienst Google Shopping gegenüber anderen Vergleichsportalen bevorzugt). Damit ändert sich einiges.

Faktisch agiert Google Shopping nun als eigene Sparte, die separat von Google ihr eigenes Budget verwalten und profitabel sein muss. Diese bleibt aber wohl Teil der Muttergesellschaft ALPHABET. Wie das neue Konstrukt letztendlich aussehen wird, ist noch offen. Anfang 2018 steht die erste Prüfung der EU-Kommission an.

Was ändert sich für AdWords-Werbetreibende?

Da nun auch Preisvergleiche für die Anzeigenplätze mitbieten dürfen, wird es mehr Mitbewerber geben, was dann widerrum zur Verteuerung der Anzeigenplätze führen kann, denn mehr Bieter treiben den Preis. Wie groß die Auswirkungen aber tatsächlich sein werden, ist im Moment schwer abzuschätzen.

Was ändert sich bei den Anzeigen?

Unterhalb der Shopping-Anzeigen steht nun, von welchem Preisvergleich das Suchergebnis stammt (siehe Beispielsuche nach „Drohne mit Kamera“ im Screenshot).

Klickt man nun auf das Produkt, gelangt man wie gehabt zum jeweiligen Anbieter. Klickt man auf den Link unterhalb der Anzeige, gelangt man zum jeweiligen Preisvergleichs-Portal, wo weitere Suchergebnisse angezeigt werden.

Wir werden die Auswirkungen der Änderungen auf Ihre AdWords-Kampagnen analysieren und Sie diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Für Ihre Fragen und Anregungen zu diesem Thema und zu allen anderen AdWords-Themen stehen wir gern zur Verfügung! Gerne binden wir auch Ihren Online-Shop an Google Shopping im Google Merchant Center, sollte das noch nicht erfolgt sein.

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von Jannik Walter