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Magento 1 – Update oder Shopwechsel?

20. Mai 2020
Jannik Walter

Bald ist es soweit, Magento 1 wird abgeschaltet und damit wird das Betreiben von Magento 1 zu einem Sicherheitsrisiko. Damit nicht genug, denn auch der Support, Updates und Bugfixes haben nun eine bekannte Deadline. Wir helfen Magento 1-Betreibern weiter.

Shop-Betreibern mit Magento 1 bleiben somit nur zwei Optionen. Entweder man geht den Weg des Updates und bringt den vorhanden Shop auf eine wesentlich neuere Version Magento 2 oder man wagt den Wechsel zu einem anderen Shopsystem.

Wir möchten ihnen in den folgenden Absätzen, die Vorteile einer Migration zu anderen System, die Nachteile eines Updates und die Konsequenzen der Abschaltung einmal etwas erläutern.

Konsequenzen der Magento 1 Abschaltung für Shop-Betreiber

Der endgültige Support von und für Magento 1 endet im Juni 2020. Das hat das US-Unternehmen kürzlich bekannt gegeben. Somit werden ab Juni 2020 auch keine Sicherheits-Update oder Bugfixes mehr erscheinen.

Gelten wird dies für die kostenlose Magento Open Source 1 Variante sowie auch für die lizenzkostenpflichtige Magento Commerce 1 Variante.

Ab diesem Zeitpunkt werden nach und nach Sicherheitslücken von potenziellen Angreifern entdeckt werden, allerdings werden diese nicht behoben und somit können Shop- und Kundendaten ganz schnell in falsche Hände geraten. Auch Ordnungsgelder können die Folge sein. Lassen Sie es nicht so weit kommen!

Update von Magento 1 auf Magento 2

Angesichts des bevorstehenden Support-Stops, spielen viele Online-Shop-Betreiber mit dem Gedanken, ein Update von Magento 1 auf Magento 2 vorzunehmen. Allerdings ist der Umstieg hier nicht als simples Update zu betrachten, sondern eher als Replatforming. Der Shop muss anschließend komplett neu aufgebaut werden – insbesondere Template bzw. Frontend, also das Erscheinungsbild ihres Online-Shops. Eine Übernahme in den neuen Magento 2 Shop ist leider nicht möglich.

Für viele Shop-Betreiber werden auch die Kosten eines solch großen Updates eine ausschlaggebende Rolle spielen – diese fallen für ein Update von Magento 1 auf Magento 2 nicht gerade gering aus und werden meistens auch nach Aufwand berechnet.

Migration ihres Magento 1 Shops in ein anderes System

Nun kommen wir zur zweiten Option, der Migration ihres Magento-Online-Shops in ein anderes System. Wir können hier aus Erfahrung und mit gutem Gewissen zu den bekannten und verbreiteten Lösungen xt:Commerce 6 oder PrestaShop raten.

Beide Systeme sind in Europa weitaus verbreiteter als der US-Konkurrenz Magento selbst und bieten eine bessere Ausgangsposition, was die Verfügbarkeit von Modulen, Templates und Hilfestellung seitens der Community betrifft.

Der französische PrestaShop kommt im Standard sogar als kostenloses Software-System, wobei nur für Zusatz-Module und Templates nochmal Extrakosten anfallen.

xt:Commerce hingegen setzt bei ihrer Software-Lösung ganz auf das bekannte Lizenz-Modell, wobei es hier drei unterschiedlich gepreiste Pakete zu erwerben gibt. Auch hier fallen für besondere Erweiterungen und Module Extrakosten an, wobei viele Module auch kostenlos angeboten werden.

Fazit – Update oder Wechsel?

Wir raten Ihnen in den meisten Fällen dazu, das System zu wechseln und eine Migration ihres Datenbestandes anzustreben. Natürlich muss man sich ein solches Projekt vorher genaustens ansehen, um im Einzelfall entscheiden zu können, was die wirklich beste Lösung ist. Einfacher ist es, wenn Sie bereits ein ERP-System (WaWi) nutzen.

Ein Update auf Magento 2 macht für uns auf Grund der für Sie hohen Kosten und dem allgemein großen Aufwand wenig Sinn, ist aber natürlich möglich. Sinn macht es dort, wo man zwingend bei Magento bleiben will oder muss. Falls Sie mehr über die Systemalternativen erfahren möchten, können Sie dies auf unserer Webseite tun.

Wenn Sie sich bereits entschieden haben oder noch Fragen offen sind, scheuen Sie sich nicht uns per Telefon, Mail oder Kontaktformular zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne, ihr System zu migrieren!

SchlagworteMagentoPrestashopShopsystemTemplatesxt:Commerce

Über Jannik Walter

Jannik Walter, geboren 1996, wohnt in Winsen (Aller) und ist seit 2016 Frontend-Entwickler bei FIETZ die Internet-GmbH. Gute Webseiten mit Wordpress und Joomla! umzusetzen, ist derzeit sein Thema.

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Gerne steht Dir unser Experte mit Rat und Tat zur Seite und beantwortet Deine Frage zu diesem, aber auch zu allen anderen Themen rund um Prestashop, Shopsystem oder xt:Commerce.

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