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Die Ablehnung von Cookies durch Nutzer und ihre Auswirkungen auf das Tracking bei Google Ads

17. August 2023

Sie sind auch mit Google Ads gestartet und wundern sich, warum Ihre Kampagnen so gar nicht richtig funktionieren, wenn Sie in das Google Ads Dashboard sehen? Dann lesen Sie hier einen wichtigen Grund, warum Sie den Zahlen zu den conversions nicht trauen können.

In der heutigen digitalen Ära, in der persönliche Informationen einen hohen Stellenwert haben, stehen Datenschutz und Privatsphäre im Mittelpunkt vieler Online-Diskussionen. Ein entscheidender Faktor in diesem Kontext sind Cookies, – kleine Textdateien, die von Websites auf den Geräten der Nutzer platziert werden, um Informationen zu speichern und zu übertragen. Während Cookies für das reibungslose Funktionieren vieler Online-Dienste unerlässlich sind, haben Nutzer zunehmend Bedenken hinsichtlich ihrer Privatsphäre und lehnen häufig das Tracking über Cookies ab. Diese Entscheidung kann erhebliche Auswirkungen auf das Tracking bei Google Ads haben, das wiederum ein Schlüsselinstrument im Bereich des Online-Marketings ist. Der EU-Gesetzgeber hat jedoch die Webseiten-Betreiber gesetzlich verpflichtet, die Zustimmung einzuholen.

Warum Nutzer Cookies nicht zustimmen.

Die Ablehnung von Cookies durch Nutzer hat verschiedene Gründe. Einer der Hauptgründe ist das wachsende Bewusstsein für Datenschutz und die Sorge um die Kontrolle über persönliche Daten. In einer Zeit, in der Datenschutzverletzungen und Datenlecks häufig Schlagzeilen machen, sind sich die Nutzer immer bewusster geworden, wie ihre Daten von verschiedenen Unternehmen verwendet werden könnten. Dies hat zu einem gesteigerten Interesse an der Begrenzung der Datenerfassung geführt, was die Ablehnung von Cookies zur Folge haben kann.

Ein weiterer Faktor ist der allgemeine Ärger, der mit der ständigen Verfolgung und Personalisierung von Werbung einhergeht. Nutzer fühlen sich häufig schlecht, wenn sie feststellen, dass ihre Online-Aktivitäten bis ins kleinste Detail verfolgt werden, um maßgeschneiderte Werbung zu schalten. Dies kann als Eingriff in die Privatsphäre und Autonomie wahrgenommen werden.

Zudem sind technische Bedenken ein wichtiger Grund für die Cookie-Ablehnung. Ein übermäßiger Einsatz von Cookies kann zu einer verlangsamten Website-Leistung führen und sogar Sicherheitslücken schaffen. Nutzer sind sich dessen bewusst und könnten aus diesen Gründen die Zustimmung zu Cookies verweigern.

Die Auswirkungen auf das Tracking bei Google Ads.

Google Ads ist ein Schlüsselakteur im Bereich des digitalen Marketings und verlässt sich stark auf das Tracking von Nutzerdaten, um personalisierte Anzeigen auszuliefern. Wenn Nutzer Cookies ablehnen, sind die Auswirkungen auf das Tracking bei Google Ads erheblich.

1. Eingeschränkte Nutzerprofilbildung: Cookies sind entscheidend, um umfassende Nutzerprofile zu erstellen, die das Verhalten, die Interessen und die Präferenzen der Nutzer abbilden. Die Ablehnung von Cookies führt zu unvollständigen oder ungenauen Nutzerprofilen, was die Wirksamkeit der Zielgruppenansprache verringert.

2. Geringere Personalisierung von Anzeigen: Personalisierte Anzeigen sind ein Eckpfeiler von Google Ads. Ohne Cookies ist es schwieriger, Anzeigen basierend auf dem bisherigen Verhalten der Nutzer zu individualisieren. Dies könnte dazu führen, dass die Anzeigen weniger relevant und ansprechend sind, was sich negativ auf die Klickrate und die Conversion-Rate auswirken kann.

3. Eingeschränkte Nachverfolgung von Konversionen: Das Tracking von Konversionen, wie beispielsweise abgeschlossenen Einkäufen oder Anmeldungen, ist entscheidend, um die Effektivität von Google Ads-Kampagnen zu messen. Ohne Cookies wird es schwierig, den genauen Ursprung einer Konversion nachzuvollziehen, was die Optimierung von Kampagnen erschwert. Wir gehen davon aus, dass nur 25% der Cookies überhaupt angenommen werden, d. h., dass die Conversion-Zahlung nur 25% der Umsätze tatsächlich tracken können im Mittel. Man benötigt also immer Vergleichszahlen.

4. Höhere Streuverluste: Ohne präzise Tracking-Daten könnten Anzeigen an Personen ausgeliefert werden, die weniger relevant sind. Dies führt zu höheren Streuverlusten und ineffizienter Budgetnutzung.

5. Einschränkungen bei der Erfolgsmessung: Die Bewertung des Erfolgs von Google Ads-Kampagnen erfordert detaillierte Tracking-Daten. Ohne diese Daten ist es schwierig, den ROI (Return on Investment) genau zu bestimmen und den Erfolg von Kampagnen zu quantifizieren. Sie sind auf die Erfahrung der Digitalagentur, die die Kampagnen betreut, dann zwingend angewiesen.

Bitte lesen Sie zur Annahme von Cookies durch Nutzer in der Wirtschaftswoche weiter. (Vgl. https://blog.wiwo.de/look-at-it/2021/10/05/nur-ein-viertel-aller-webseiten-besucher-stimmt-der-verwendung-von-cookies-zu/# )

Lassen Sie Ihr Google Ads Konto nur durch Profis betreuen!

Die Ablehnung von Cookies durch Nutzer hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Tracking bei Google Ads und beeinflusst somit die Effektivität von Online-Marketingkampagnen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen Unternehmen alternative Ansätze zur Datenerfassung und -analyse in Erwägung ziehen. Die Betonung von transparenten Datenschutzrichtlinien, die Verwendung von First-Party-Daten und die Einbindung von Nutzern in den Entscheidungsprozess könnten Wege sein, um das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen und gleichzeitig relevante Werbeerlebnisse zu bieten.

Es liegt in der Verantwortung von Unternehmen, Datenschutz und personalisierte Werbung in Einklang zu bringen, um die Balance zwischen individuellen Bedürfnissen und geschäftlichen Anforderungen zu finden. Wir setzen ausschliesslich zertifizierte Google Ads Optimierer in der Konten-Betreuung ein und helfen auch Ihnen gerne weiter beim Einstieg in Google Ads oder Wechsel Ihres Online-Marketing-Dienstleisters. Wir betrachten nicht nur Google Ads sondern auch die Zielseiten genauer, als andere Dienstleister dies können und erhöhen so den Erfolg Ihrer Kampagnen.

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Über Immo W. Fietz

Immo W. Fietz, Jahrgang 1970, ist gelernter Programmierer, studierter Jurist und Betriebswirt sowie Sachverständiger für Neue Medien. Hier schreibt er als leidenschaftlicher eCommerce-Spezialist der ersten Stunde über tägliche Probleme im Online-Handel und der Verknüpfung von stationärem Handel mit dem Internet, lokale Marktplätze, Stadtentwicklung in der Digitalisierung und politische Rahmenbedingungen des eCommerce.

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